Pressemitteilungen

Blitzatlas ist wissenschaftlicher Unfug

Der heute vorgestellte „Blitzatlas 2017“ des Automobilclubs „Mobil in Deutschland“ ist nach Ansicht der Unfallforschung der Versicherer (UDV) wissenschaftlicher Unfug. Sowohl die Methode als auch die Aussage seien unseriös und nicht haltbar, erläutert UDV-Leiter Siegfried Brockmann. „Unfallschwerpunkte müssen gar nichts mit den gefahrenen Geschwindigkeiten zu tun haben."

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Unfälle mit schweren Lkw enden oft tödlich

Unfälle mit schweren Lkw enden oft dramatisch. Dabei sterben pro Jahr fast 500 Menschen; über 3.200 werden schwer verletzt. Viele dieser Unfälle wären mit den heute verfügbaren technischen Maßnahmen vermeidbar oder würden glimpflicher ablaufen. Das hat eine umfangreiche Analyse des Unfallgeschehens von schweren Lkw ergeben, die die Unfallforschung der Versicherer (UDV) durchgeführt hat.

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Hamburg ist neue Metropole der Temposünder

In Hamburg fahren mehr Menschen zu schnell als in den anderen deutschen Millionenstädten. Zu diesem Ergebnis kommt die Unfallforschung der Versicherer (UDV). Nach Berlin, Köln und München haben die Experten 2017 großflächig die Geschwindigkeiten in Hamburg gemessen. Von rund 440.000 Kraftfahrern fuhren dort auf Tempo-50-Straßen fast 80.000 zu schnell (18 Prozent).

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Münster: Viel erreicht, aber noch mehr zu tun

Münster hat sein im Jahr 2007 aufgestelltes Ziel nicht erreicht, die Unfälle mit Verletzten pro Jahr um zehn Prozent zu verringern. Das ist ein Fazit der Evaluation von Verkehrssicherheitsmaßnahmen der Stadt durch die Unfallforschung der Versicherer (UDV).

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Unfallrisiko an Bahnübergängen

Unfälle an Bahnübergängen sind in der Regel kein Problem der Bahntechnik, sondern der kreuzenden Kraftfahrer. Wie eine neue Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) zeigt, hatten 84 Prozent der Verunglückten beispielsweise an unbeschrankten, aber mit Blinklicht gesicherten Übergängen das Rotlicht überfahren. Nicht nur versehentlich, sondern oft sogar absichtlich.

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Wenn das Fahrrad in die Autotür kracht

Unfälle, bei denen Radfahrer in eine sich öffnende Autotür fahren, passieren vergleichsweise selten, sind aber häufig sehr schwer. Das hat eine Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) auf Basis der eigenen Unfalldatenbank ergeben. Danach kollidierte bei rund jedem 14. Pkw/Radfahrer-Unfall (7 Prozent) ein Radler mit einer sich öffnenden Autotür, meist der Fahrertür.

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Schwere Verletzungen bei Fußgängerunfällen

Fußgänger im Straßenverkehr leben gefährlich. Das gilt vor allem in Ortschaften, wo rund 95 Prozent aller verunglückten Fußgänger registriert werden. Mehr als jeder dritte innerorts getötete Verkehrsteilnehmer ist nach einer Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) ein Fußgänger (2015 – 377 von 1.048).

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VGT 2017: Sicherheit im Radverkehr

Seit acht Jahren ist die Zahl der getöteten Radfahrer nahezu unverändert hoch (2015: 383), die der Schwerverletzten ist sogar seit 16 Jahren nicht gesunken (2015: 14.224). Jeder neunte Tote und jeder fünfte Verletzte im Straßenverkehr ist ein Radfahrer, jeder zweite davon älter als 65.

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VGT 2017: Senioren im Verkehr

Die Zahl der autofahrenden Senioren über 75 wird sich angesichts verändernder Demographie und der zunehmenden Zahl weiblicher Führerscheinbesitzer in den kommenden 20 Jahren etwa verdoppeln. Zurzeit sind die tatsächlichen Unfallzahlen von Senioren noch kein Grund, gesetzgeberische Maßnahmen zu erwägen.

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