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Während der letzten 10 Jahre war ich etwa 70.000 km mit Fahrrädern unterwegs, vorwiegend auf dem täglichen Arbeitsweg. Auf dieser Strecke befinden sich zu etwa 30% benutzungspfliche Radwege. Ich hatte während dieser Zeit zwei Unfällen mit Verletzungen, beide Unfälle ereigneten sich auf diesen 30%! Im ersten Fall musste ich einem unachtsamen Jogger ausweichen und stürzte wegen einer Kante, die aufgrund des auf den Radweg liegenden Laubes nicht sichtbar war. Auf der parallel verlaufenden Straße liegt nie Laub, aber seit Wochen lag das Laub auf dem Radweg. Im zweiten Fall musste ich einem aus einer Seitenstraße kommenden und den Radweg querenden Kfz ausweichen. Ich stürzte wegen des Rollsplitt, der vom letzten Winter her im Spätsommer noch immer auf dem Radweg lag. Auf der parallel verlaufenden Straße hätte der Autofahrer mich nicht übersehen und Rollsplitt liegt auch nie auf der Straße. Meine Beispiele zeigen, dass die Bentuzungspflicht zu erhöhten Unfallrisiken führt weil Radwege nicht gepflegt werden. Die jenigen, welche die Benutzungspflicht verordnen oder aufrecht erhalten sollten dafür haftbar gemacht werden können, wenn derartige Radwege nicht wirklich zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit von Radfahrern führt. Wenn sich diese Rechtslage ändern würde, dann wäre es für Radfahrer auch schlagartig sicherer auf Straßen und Radwegen.