Hirnleistungstraining und Unfallvermeidung

Mit zunehmendem Alter ver­schlechtert sich die Leistungs­fähigkeit des Gehirns, insbeson­dere die sogenannten fluiden kognitiven Funktionen wie z. B. die Aufmerksamkeit, die Kon­zentra­tion oder die Infor­mations­ver­arbeitungs­ge­schwindig­­keit.

Diese Funktionen sind ein Bindeglied zwischen Sensorik und Motorik und somit unerlässlich für komplexe Wahrnehmungsprozesse sowie Planung und Steuerung des Verhaltens. Nehmen im Alter diese Funktionen ab, erhöht sich das Risiko für Unfälle im Haushalt und im Straßenverkehr. Beispielsweise haben ältere Pkw-Fahrer ein besonders hohes Unfallrisiko an großen komplexen Kreuzungen. Dabei werden besondere Anforderungen an die zeitlich-räumliche Wahrnehmung, die Aufmerksamkeit und das Arbeitsgedächtnis gestellt.