In modernen Pkw ist viel Technik verbaut. Diese ist, obwohl immer präsent, oft gar nicht sichtbar. Wie bei jedem technischen System kann es Nutzen und Gefahren geben. Im Kapitel „Pkw-Technik“ sind moderne Maßnahmen am Pkw zum Schutz von Fußgängern und Radfahrern beschrieben, darüber hinaus werden die Themen Hochvoltfahrzeuge, Fahrzeugbrände und Tagfahrlicht behandelt.

Fußgängerschutz am Pkw

Die Sicherheit ungeschützter Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr genießt auf der politischen Agenda höchste Priorität. Die Unfallzahlen belegen die Notwendigkeit der bereits getroffenen gesetzlichen und der in Planung befindlichen Maßnahmen. Auch hier gilt es, anhand des errechneten Sicherheitseffektes abzuwägen, welche der Maßnahmen zum Tragen kommen soll.

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Ausgangspunkt der Crashversuche waren die Erkenntnisse eines Forschungsprojektes bei denen deutlich wurde, dass die Kollision eines rechtsabbiegenden Pkw mit geradeausfahrenden Radfahrern sehr häufig ist, meist zu schweren Verletzungen des Radfahrers führt und von typischen Unfallmustern geprägt ist.

Gemäß der Richtlinie 2008/89/EG dürfen ab dem 7. Februar 2011 europaweit neue Fahrzeugmodelle nur noch dann zugelassen werden, wenn sie mit einem sogenannten Tagfahrlicht ausgerüstet sind (ECE-R 48 und 87).

Pkw- Fahrzeugbrände, die unmittelbar nach einem Unfall entstehen, stellen für die Fahrzeuginsassen eine zusätzliche Gefahr dar. Sie verhalten sich jedoch keineswegs so, wie es in Filmeszenen häufig dargestellt wird. Zum einen explodieren die Fahrzeuge nicht und zum anderen vergehen 5 bis 10 Minuten, bis das Feuer bzw. der Rauch den Innenraum erreicht.

Am 22. und 23. November 2011 führte die Unfallforschung der Versicherer (UDV) in Berlin ein Symposium zur Sicherheit von Hochvolt-Kraftfahrzeugen durch. Das Symposium wendete sich an all diejenigen, die mit der Herstellung und dem alltäglichen Betrieb von Hochvolt-Kraftfahrzeugen, wie Hybrid- oder Elektrofahrzeugen zu tun haben.