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Eigentlich antworte ich Menschen nicht, die mein Denken (immerhin das unterstellen Sie mir) als "autofokussiert"  bezeichnen. Dafür gibt es nicht nur keinen Beleg, sondern die Vielzahl unserer Forschungsergebnisse, die die Radsicherheit objektiv verbessert haben, spricht auch eine andere Sprache. Jetzt zum Inhalt Ihres Kommentars: Sie müssen einmal akzeptieren, dass in demokratischen Diskussionen immer verschiedene Blickwinkel und Standpunkte ausgetauscht werden. Meine Rolle ist es, den ausschließlichen Blickwinkel der Verkehrssicherheit einzunehmen. Zusammen mit anderen Blickwinkeln wird dann am Ende hoffentlich etwas Vernünftiges dabei herauskommen. Der Gesichtspunkt des SicherheitsGEFÜHLS ist eben aus meiner Sicht kein "zentraler" Punkt. Leider wird dieses schöne Gefühl auch erkauft mit erhöhter Unsicherheit von querenden Fußgängern. Aber wenn man das eigene Gefühl zentral sieht, hat man für andere Bedürfnisse natürlich keinen Blick mehr. Wenn diese Kreuzung mit getrennter Signalisierung keinen Mehrwert bei der Sicherheit schafft, sondern nur beim Gefühl, aber andere Verkehrsteilnehmer gefährdet und bei Umbauten viel Geld benötigt (das auch für Radverkehrssicherheit anderswo gut eingesetzt werden könnte), darf man schon fragen, warum das zum Standardmodell werden soll.