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Ich beantworte mal in der Reihenfolge: 1. Ja, wir haben uns hier auf den Lkw konzentriert, weil es um die Behauptung ging, dass bei diesem Kreuzungstyp die Sicht besser ist.  Unsere  Untersuchungen zeigen auch, wenn Lkw-Abbiegeeunfall, dann war es meist ein großer. Für Pkw muss das in der Tat genauer untersucht werden.  2. Standardkreuzungen sind alle, die die Radanlage parallel zur Fahrbahn oder auf der Fahrbahn führen, also nicht verschwenkt werden. Und, doch, die Sichtbeziehungen sind schlechter, weil bei der verschwenkten Lösung der Radfahrende früher aus dem Spiegel verschwindet und die direkte Sicht jedenfalls nicht besser ist. 3. Wir sind einen neuen Actros gefahren. Tatsächlich haben alle Assistenten Schwierigkeiten, Fahrrräder hinter Sichthindernissen zu erkennen. Das geht mit Radar nicht besser, kann aber durch Verschneiden von Kamera und Radar optimiert werden. Ich kenne kein System, das dies kann. Das Problem ist hier auch nicht der Assistent, sondern die Radverkehrsanlage. Eine Führung hinter Sichthindernissen solllte es eigentlich nicht mehr geben.  Ich halte es auch für richtig, dass ein sich fünf Meter entfernender Radfahrer nicht mehr detektiert wird. Wollte man das ändern, geht die Fehlwarnquote hoch. Das sollte auch nicht mit einem Kamera-Monitor-System "geheilt"  werden.