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Sehr geehrter Herr Brockmann, auch wir nehmen es wahr: Die Begeisterung über die coolen E-Roller mischt sich in vielen deutschen Großstädten mit Frust. Grund dafür sind rücksichtslose Nutzer, die das neue Verkehrsmittel binnen weniger Wochen in Verruf gebracht haben. So berichtet die Polizei von Unfällen durch Fahrten zu zweit auf einem Roller und unter Alkoholeinfluss. Aber auch durch Vandalismus kommen die Elektrokleinstfahrzeuge in die Schlagzeilen, etwa, wenn sie in Flüsse und Seen geworfen werden. Der ACV bedauert diese Entwicklung und ruft zu verantwortungsvollem Verhalten einerseits und Zivilcourage andererseits auf.Unsere Meinung: „Die große Mehrheit fährt rücksichtsvoll. Die Rowdies unter den Nutzern muss die Polizei konsequent in die Schranken weisen.“ Wenn Touristen die Regeln kennen und dann damit -- wie wir finden, auf äußerst lockere und bequeme Weise -- unsere Städte erkunden, dann haben wir dagegen aber nichts einzuwenden. Gleiches gilt für die erwähnte Spaßnutzung. Freude an individueller Mobilität muss auch in Zeiten der Verkehrswende erlaubt sein. Mit besten Grüßen, Gerrit Reichel Verkehrspolitischer Sprecher ACV Automobil-Club Verkehr