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Bereits bei der Ersterteilung der Fahrerlaubnis wird dem Fahranfänger grundsätzlich Geeignetheit (charakterliche Eignung) unterstellt (Eignungsvermutung), was einen Vertrauensvorschuss darstellt. Ein weiterer Vertrauensvorschuss ist daher nicht erforderlich. Bis zum 30.4.2014 gab es ein "Belohnungsystem", das bei freiwilliger Teilnahme an einem Aufbauseminar und einer verkehrspsychologischen Beratung einen Punktabzug von bis zu 50% vorsah. Das wurde leider vom schmalspurigen Fahreignungseminar abgelöst, das nur von wenigen (reflektierten) Mehrfachpunktetätern genutzt wird. Hier ist die Politik gefordert, größere Anreize für die Teilnahme an einstellungs- und verhaltensändernden Formaten mit entsprechenden Verstärkungskonzepten zu schaffen.