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All zu viel wird bei Ihnen ja nicht kommentiert, aber hier möchte ich doch einige Anmerkungen zu Ihren Kommentar machen. Jede Forderung von Radfahrerseite wird offenbar reflexartig mit dem Hinweis auf mangelnde Regeltreue gekontert, damit man sich gar nicht erst mit einer Forderung auseinander setzen muss. Was Idaho und seine Größe angeht, haben Sie sicherlich recht, doch hätten Sie natürlich auch noch die Regelungen aus Frankreich (diverse Großstädte) und Basel nennen können. Soweit ich informiert bin, bedeutet das Rot in Idaho auch nicht „Vorfahrt achten“, sondern wird wie ein Stopschild behandelt. Wenn Sie dann den Grünpfeil, der aus der DDR übernommen wurde ins Feld führen, so gibt es zwei Dinge zu beachten. Der Grünpfeil kann auch von Radfahrern genutzt werden (gibt es da Untersuchungen über Konflikte mit querenden Fußgängern oder ist etwas über Unfälle mit dem Grün habenden Verkehr bekannt?) Könnte es eventuell ein Unterschied sein, ob ein 2x5m Gefährt oder ein Fahrrad an einem Grünpfeil nach rechts abbiegt. „Fußgänger sollten auch weiterhin die Gewähr haben, dass sie bei Grün die Straße sicher überqueren können. Und wo es durch Fehlverhalten da heute schon zu Konflikten kommt, muss das dann eben als Rotlichtverstoß geahndet werden.“ Das ist angesichts hoher Unfallzahlen, deren Opfer Fußgänger und Radfahrer Jahr für Jahr an Knoten mit LZA von motorisierten Abbiegern werden, eine bemerkenswerte Aussage. Gleichzeitiges Grün für den Längsverkehr mit Fußgängern und Radfahrern ist also, bei Konflikten für motorisierte Abbieger ein Rotlichtverstoß?