Neuen Kommentar schreiben

Im Blogbeitrag heißt es: "Jetzt nämlich müssen auch Radfahrer in den vom Autoverkehr gebildeten Fahrspuren unterwegs sein und da die Wälle nach rechts und links einigermaßen unüberwindlich sind, können sie auch nicht, wie von der StVO vorgeschrieben, äußerst rechts fahren und stellen zunächst einmal für Autos ein Verkehrshindernis dar." In diesem Satz sind leider gleich mehrere Irrtümer genannt: Zum einen sind langsam fahrende Verkehrsteilnehmer kein Verkehrshindernis und zum anderen gilt für Radfahrer das gleiche Rechtsfahrgebot wie für Autos. Wenn also ein Radfahrer in der Spur des rechten Autoreifens fährt, fährt er genau so weit rechts wie ein Autofahrer. Man kann ihm also - selbst wenn kein Schnee liegt - aus dieser Position keinen Vorwurf machen, es sei denn Sie wollen sagen, dass auch alle Autofahrer gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen. Ich finde es daher sehr bedenklich, dass hier diese Vorwürfe geäußert werden, die nur dazu führen, dass Radfahrer zu weit rechts auf der Fahrbahn fahren und sich dadurch massiv gefährden, weil sie dann bei Gegenverkehr verstärkt zu eng überholt werden und weil sie dann zu dicht an Autotüren vorbeifahren. Wem die Sicherheit von Radfahrern am Herz liegt, sollte für die korrekte Auslegung des Rechtsfahrgebots werben: - Immer 75 bis 80cm Abstand zum Gehweg oder Bordstein - Eine Türbreit Abstand zu parkenden Fahrzeugen Mehr dazu übrigens hier: http://www.adfc.de/files/2/110/112/FW_Seitenabstand_20110722.pdf