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@Siegfried Brockmann Auf welche Studien beziehen sie sich? BAST Forschungsprojekt 8952 "Sicherung von Radfahrern an städtischen Knotenpunkten" kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Unfallgefahr auf Radwegen im Vergleich zur Fahrbahnführung an innerstädtischen Knotenpunkte ohne LZA rund verfünffacht. Selbst mit aufwändigen baulichen Maßnahmen (Aufpflasterung der Radwegfurt) ist das Unfallrisiko immer noch doppelt so hoch. Man sollte weiterhin bedenken, dass in dieser Studie nur anforderungsgerechte Radwege untersucht wurden, diese dürften in der Realität aber sehr stark unterrepräsentiert sein, so dass die Unfallrisiken bei der Hineinnahme der typischen Radwege in das Untersuchungskollektiv noch wesentlich dramatischer ausfallen dürften. Eine Studie die belegt, dass Radwege bei anforderungsgerechter Ausgestaltung das gleiche, bzw. ein höheres Sicherheitsniveau als die Fahrbahnführung erreichen, ist mir nicht bekannt. Freundliche Grüße