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Erstens betrifft Ihr Einwand, wie Sie ja selbst sagen, nur Stürze und nicht etwa den Aufprall auf ein Fahrzeug. Zweitens stimme ich Ihnen aber auch darin nicht zu. Die Höhe des Kopfes über dem Boden mögen sich für einen Radfahrer und einen Fußgänger tatsächlich ähneln. Eine Schlussfolgerung, dass daher der Kopf des Radfahrers mit der gleichen Geschwindigkeit vertikal auf den Boden prallen würde, wie der eines Fußgängers, der zusammenbricht, wäre hingegen falsch. Die Geschwindigkeit, die der Kopf des Fußgängers aufbaut, bevor er den Boden kontaktiert, wird durch den darunter befindlichen Körper, selbst wenn dieser zusammensackt, im freien Fall gebremst. Beim Radfahrer, der nach vorne "über den Lenker absteigt", stürzt der Kopf dagegen fast mit Fallgeschwindigkeit zu Boden. Aus einer Höhe von etwa 1,70 m wären das rund 5,8 m/s, also gut 20 km/h.