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Für REIN touristische Radrouten spricht nichts dagegen. Da allderdings die Verkehrsplaner häufig touristische Routen als benutzbar für den Alltagsverkehr ansehen und solche Wege leider auch ins "Radverkehrsnetz" und in die "Radverkehrswegweisung" aufnehmen entsteht m.E. ein Problem. Die RVA erhalten zwischen 20 cm (Bürgerradweg)und 32 cm Oberbau, was keinesfalls ausreicht um vor üblen Baumwurzel-Aufbrüchen zu schützen. Auch an Alleen-Landstrassen mit begleitender RVA entsteht so ein hohes Potential für Rad-Alleinunfälle oder für Unfälle im Begegnungsverkehr bei schlechter RVA-Oberfläche. Radalleen funktionieren nur bei RVA mit solidem - teurem - Oberbau ähnlich wie auf Autofahrbahnen (gibt es leider in D nicht) oder auf Strecken die jetzt und künftig keinerlei Rolle für den Alltagsradverkehr spielen. Ausserdem muss man bedenken welche Bäume man anpflanzt. Gerade im Dunkeln können Obst, Tannenzapfen, Kastanien und dergleichen zur Falle für den Geradeauslauf der Vorderräder von Pedelec-Senioren werden (ohne Autos wird halt nichts plattgefahren). Besonders ärgerlich wird das wenn Ortsumgehungen mal wieder für den Radverkehr gesperrt worden sind und die mühsam gesuchte/erfragte Ausweichstrecke nicht nur umwegig ist, sondern auch noch so eine holprige Alleen-RVA ist mit allerlei Heruntergefallenem.