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Vor allem im Frühjahr sind viele Motorradfahrer auf den Straßen unterwegs. Bei Unfällen mit Autos sind sie meist die Leidtragenden, da auch die beste Schutzkleidung nicht vor schweren Verletzungen bewahren kann. Unfallverursacher sind immer wieder unachtsame Autofahrer sind. Dennoch legen einige Motorradfahrer einen sehr gefährlichen Fahrstil an den Tag und gefährden andere Verkehrsteilnehmer und sich selbst. Im Umkehrschluss heißt das aber nicht, dass Motorradfahrer automatisch die Schuld zugewiesen werden kann und sie eine Teilhaftung hinnehmen sollten. In der Praxis sind Regulierungsfragen nicht immer eindeutig. Beachtet werden sollte daher: Kommt es zu einem Unfall, empfiehlt es sich grundsätzlich die Polizei zu verständigen, um die Beweislage sichern zu können. Zudem sollte der Rat eines Fachanwalts eingeholt werden, denn die gegnerische Versicherung könnte versuchen eine Teilhaftung ihrerseits abzulehnen. War man als Motorradfahrer allerdings zu schnell unterwegs und wurde das Risiko eines Unfalls dadurch erhöht, wird man die Zurechung einer Teilschuld akzeptieren müssen.