Seit acht Jahren ist die Zahl der getöteten Radfahrer nahezu unverändert hoch (2015: 383), die der Schwerverletzten ist sogar seit 16 Jahren nicht gesunken (2015: 14.224). Jeder neunte Tote und jeder fünfte Verletzte im Straßenverkehr ist ein Radfahrer, jeder zweite davon älter als 65.

Die Zahl der autofahrenden Senioren über 75 wird sich angesichts verändernder Demographie und der zunehmenden Zahl weiblicher Führerscheinbesitzer in den kommenden 20 Jahren etwa verdoppeln.

Die Nutzung von Smartphones oder gar Tablets beim Fahren stellt nach Auffassung der Unfallforschung der Versicherer (UDV) ein zunehmendes Problem dar. Es ist nicht auszuschließen, dass sogar die unbefriedigende Entwicklung bei den Unfällen mit Verletzten und Getöteten darauf zurückzuführen ist.

Unfälle mit Wohnmobilen sind zwar selten, aber oft schwer. Häufig handelt es sich um Auffahrunfälle, bei denen die Unfallgegner schwerer verletzt werden als die Reisemobilinsassen. Das sind die… Zum Video
Die unsichersten Plätze im Auto sind die Rücksitze. Das liegt einerseits an einer falschen Sitzposition der Mitfahrer, andererseits aber an einer gegenüber den Vordersitzen unzureichenden… Zum Video
Zur Winterzeitumstellung am kommenden Wochenende warnt die Unfallforschung der Versicherer (UDV): Fußgänger sind in der dunklen Jahreszeit stärker gefährdet und müssen ganz besonders aufpassen.… Zum Video

BLOG VERKEHRSSICHERHEIT

Siegfried Brockmann
Leiter der Unfallforschung
der Versicherer (UDV)

kommentiert aktuelle Entwick-
lungen rund um die Verkehrs-
sicherheit in Deutschland

Sind Elektrofahrzeuge zu leise?

20.02.2017

Autos mit reinem Elektroantrieb und bis zu einem gewissen Grad auch Hybride versprechen ja nicht nur eine bessere Ökobilanz und sauberer Luft in den Städten, sondern auch noch eine Minderung des Geräuschniveaus. Aber aus Sicherheitsgründen sollen sie nun doch Geräusche machen. Mehr lesen.